Die Knöpfe drücken

Die Knöpfe drücken

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Die Maschine braucht dich. Nicht als Individuum, sondern als namenloses, gesichtsloses Rädchen, das die Maschine am Laufen hält.

„Die Maschine“ ist das sozioökonomische System, in dem wir alle leben. Es umfasst die Politiker, die um die Kontrolle über dich kämpfen, die sozialen Medien und die traditionellen Medienunternehmen, die deine Augen brauchen, die Vermarkter, die dir Mist verkaufen wollen, den du nicht brauchst, die gewinnorientierten Universitäten, die den vermeintlichen Status vermarkten, die Filmstudios, die fade, formelhafte Blockbuster produzieren, und sogar die wohlmeinenden Verbände, die deine Unterstützung brauchen.

Sie zählen auf dich, auf mich und auf Milliarden anderer Menschen. Sie verlassen sich darauf, dass sie unsere Individualität unterdrücken, unser Verhalten manipulieren und uns für ihre Ziele ausnutzen können. Die zwei stärksten Waffen in ihrem Arsenal, um uns auszubeuten, sind Angst und Empörung.

Facebook, Twitter und Instagram ist es egal, ob du für oder gegen Masken, für oder gegen Impfungen bist, solange du bereit bist, auf ihren Plattformen darüber zu streiten.

Für die Universitäten Harvard, Yale und Stanford ist es egal, ob du etwas von ihnen lernst, solange du daran glaubst, für ihre Marke wirbst und zu einem Förderer ihrer Absolventen wirst.

CNN, Fox News Channel oder der New York Times ist es egal, ob du Angst vor Einwanderern, vor dem Verlust deines Arbeitsplatzes oder vor der globalen Erwärmung hast, solange du Ängste hast, die sie schüren können.

Nachrichtenmeldung um Nachrichtenmeldung, Werbung um Werbung, Tweet um Tweet – die Maschine findet heraus, welche Knöpfe deine Angst und Empörung auslösen, und die Algorithmen erhöhen die Frequenz so lange, bis du völlig gefügig und berechenbar bist. Um dich gefügig und berechenbar zu machen, werden deine Individualität und deine Fähigkeit zum kritischen Denken vernichtet. Je origineller und individueller du bist, desto weniger bist du für sie von Nutzen. Und wenn du in Sachen Individualität, Originalität und kritisches Denken einen hohen Stellenwert hast, bist du eine tödliche Bedrohung für ihr Überleben.

Zum Glück für diese Institutionen ist der größte Teil ihrer Arbeit bereits getan worden. Das Bildungssystem hat deine Kreativität wahrscheinlich schon kastriert, bevor du sieben Jahre alt warst. Die Spiele, die du spielen musstest, um Karriere zu machen, finanzielle Sicherheit zu erlangen und von der höflichen Gesellschaft akzeptiert zu werden, haben dich wahrscheinlich darauf programmiert, was du zu denken hast. Jedes Mal, wenn du dein Smartphone in die Hand genommen hast, um eine Meldung zu lesen, wurdest du berechenbarer.

Dein Gehirn ist noch nicht tot, sonst würdest du das jetzt nicht lesen. Die Frage ist, was du als nächstes tust…

Peace,

– RG

6 Antworten

  1. Ich fühle genauso…Du spricht, schreibst und mein Herz schreit ja ja genauso fühle ich mich. Jedoch habe ich Familie die gefüttert sein will und ein Dach über dem Kopf hält uns warm. Jeden Tag grüsst der fast gleiche Rhythmus….

  2. Perfekt formuliert und ausgedrückt.
    Wenn man ein Gehirn hat, sollte es benutzt werden.
    Ich habe es, jedoch um so mehr Schwierigkeiten und Druck bekam ich, die Kreativität steigt aber dadurch. Ich fühle mich inzwischen wieder wohl.

    Danke für diesen Beitrag.

    Beste Grüße
    Sylvia

  3. Lieber Randy Gage,
    Ganz genau. Für die Meisten ist zwar noch nicht ganz wer hier im Hintergrund die Fäden zieht, aber die Leute werden aufmerksam und Widerstand entsteht.
    Zumindest Widerstand gegen die Dinge, die das bisherige angenehme Leben aktuell so unangenehm und ätzend macht.
    Ich dagegen glaube, dass es zumindest für viele von uns zu spät ist. Spätestens mit der Impfung ist für viele der Zug abgefahren.

  4. Schöner Artikel, hätte von mir sein können. Aber ich vermisse, was man verändern sollte. Ich habe die Lösung: Sich selbst ändern. Die Eliten sind noch im Denken, dass wir im Informationszeitalter leben würden und bauen auf den Informationskrieg, den wir haben. Sie haben nicht gemerkt, dass wir bereits im Transformationszeitalter leben. Also die Probleme, die wir heute haben, basieren auf ein Denken, welches diese Problem erst schafften. Mit diesem altmodischen Denken der Eliten werden sie keine Probleme lösen. D.h. sich selbst verändern isst angesagt, wenn man äußerlich eine andere Welt will. Wie macht man das: Indem man sein Leben reflektiert und den ganzen Müll aus der Vergangenheit aus dem Gehirn entsorgt. Wie entsorgt man: indem man all den Menschen, denen man geschadet hat, innerlich bei diesen Menschen sich entschuldigt und auch den Menschen, die einem schädigten, vergibt. Das Hauptproblem ist aber der enorme Egoismus der meisten Menschen, die materialisistisch orientiert sind. Man entwickelte ein Körperbewußtsein aber kein Seelenbewußtsein. Schade, für die, die egoistisch sind, denn sie leben eine unglaubliche Illusion. Und dann wären wir beim nächsten Thema, wie man die Illusionen erkennt. Ich möchte hier nicht zu viel schreiben, weil ich micht wirklich weiß, wer diese Zeilen liest und was mit diesen Zeilen angerichtet werden kann, denn daß probabilistische und konvasive Denken der Katholischen Kirche hat schon längst auf der weltlichen Ebene, in den Gehirnen der Egoisten Platz genommen.

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